Leipzig erscheint meinen Träumen und Ahndungen, wie der rosigte Morgen jenseits den waldigen Hügeln. In meinem Leben erinnere ich mich keiner so innigen  prophetischen Gewissheit, wie diese ist, daß ich in Leipzig glücklich seyn werde.

Update 27.06.2021

Liebe Vereinsmitglieder,

bezüglich des Aktionstags "Eine Rose für die Dichter" hatten wir bereits am 13.6. kurz berichtet. Anbei nun ein ausführlicher Bericht unseres Vorstandsmitglieds Hansjörg Rothe zu diesem Tag. Vielen Dank für diesen schönen Bericht.

Dichterrose 2021



Update 26.06.2021

Liebe Vereinsmitglieder,

anbei ein Bericht unseres Vorstandsmitglieds Dietmar Schulze zu einer neuen Ausstellung des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig:

Die Identität Leipzigs. Ohne Schillerverein? Undenkbar!

„KENNZEICHEN L - Eine Stadt stellt sich aus“ so lautet der Titel der ersten Ausstellung des neuen Direktors im Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig. Die von Herrn Dr. Anselm Hartinger kurierte Sonderausstellung läuft vom 16. Juni bis 26. September 2021 im Rahmen des Themenjahres »Leipzig – Stadt der sozialen Bewegung 2021« und ist im großen Ausstellungsraum im Hauptgebäude des Stadtgeschichtlichen Museums im Böttchergäßchen 3 zu sehen.

Die Ausstellung „Kennzeichen L. Eine Stadt stellt sich aus“ versucht Eigenheiten der Leipziger Mentalität aufzuspüren und der unglaublichen Vielfalt dieser phantastischen Stadt gerecht zu werden. Das ist nicht leicht oder besser gesagt, unmöglich. Aber der Versuch ist aller Ehre wert. So kämpft sich der gebürtige Leipziger tapfer selbst durch gefährliche Reizzonen der jüngeren Geschichte. Umso aktueller es wird, umso heißer werden die Eisen im Feuer der stadthistorischen Diskussion.

Aber natürlich kommt Leipzig aus einer langen und vielschichtigen Historie heraus und da gehört natürlich auch der Leipziger Schillerverein dazu. Alles andere wäre ja undenkbar.

Gleich in der ersten Abteilung der Exposition, welche mit „Stadt der Ankunft“ untertitelt ist, wird man auf den ersten Vorsitzenden des Schillervereins stoßen. Robert Blum kam 1832 an das Leipziger Theater. Sicherlich wird er nicht nur seine Arbeit als Kassierer sehr gut gemacht haben. Er war gar so beliebt, dass ihn seine Kollegen zehn Jahre später einen vergoldeten Silberpokal schenkten.

Dieses Geschenk (wohl auch zum 35. Geburtstag Blums gedacht) trägt die Inschrift: „Ihrem verehrten Freunde/ Robert Blum/ aus Liebe und Dankbarkeit/ gewidmet vom/ Theaterpersonal zu Leipzig/1842“ und wird auf der Rückseite schon fast prophetisch „Bete den Ewigen an, Arbeite für das Wohl deiner Mitbrüder. Leide und dulde, lächle und stirb.“

In der späteren Abteilung unter den Überschriften: „Aufsässigkeit und Engagement- Eine Stadt in Bewegung- Keine Gewalt eine Leipziger Tradition“ erscheint uns der als der große Märtyrer der 1848er Revolution in die Geschichte eingegangene Robert Blum wieder.

Man sieht ihn auf den Balkon des Rathauses zu den Leipzigern sprechen. „Verlasst den Boden des Gesetzes nicht…!“ waren seine Worte, die die Eskalation der Gewalt verhinderten. So blieb es bei friedlichen Protesten nach dem Massaker an den Demonstranten am 12.8.1845.

Auch wenn es damals mit der Absetzung der sächsischen Regierung nichts wurde, so verhindert Robert Blum mit seiner Redegewalt großes Blutvergießen! Die Schüsse vom Leipziger Gemetzel drangen bis Gohlis, wo Luise Otto (damals noch nicht mit Herrn Peters bekannt und verheiratet) bei Verwandten wohnte. Sie verfasste daraufhin ein Gedicht, womit sie den Zensurbehörden erstmalig auffiel. Robert Blum hatte das „sächsisches Mädel“ stets ermutigt und es ihr ermöglicht, in seinen Medien für die Rechte der Frauen zu publizieren.

So ist folgerichtig unter dem Untertitel: „Nährboden der Emanzipation- Leipzig als Gründung sozialer Bewegungen“ eine Vitrine weiter ein sensationelles Objekt von Luise Otto- Peters zu sehen.

Als Leihgabe der Luise Otto Peters Gesellschaft wird hier zum ersten Male öffentlich die eigenhändig geschriebene Titelseite ihrer Autobiographie „Selbsterlebtes, Skizzen aus Haus und Werk von Luise Otto.“ Leider ist dieses spannende und hochinteressante Werk noch nicht gedruckt, aber wer den ganzen Text lesen will, kann dies unter https:/www.meta-katalog.eu/Record/1696lopa abrufen.

Die Ausstellung endet mit Selbstironie, was ja so das Credo der Sachsen ist. So widmet sich das Finale unserer verehrten Mundartdichterin Lene Voigt und besonders ihrem Buch „Säk’sche Glassigger“.

Ja, wie bestellt wird hier gleich Werbung für das aktuelle Projekt unseres Vereines gemacht, welcher sich gerade mit der Einstudierung eines Programmes unter eben diesen Titel mit dem Schillerhaustheater befasst. Da kann man gespannt sein auf das Stück „De Reiwr“ und das Gedicht  „Dr Handschuh“.

Aber das wird es erst im Oktober geben und bis dahin sollte man sich auf Entdeckungsreise in die noch bis Ende September laufende Ausstellung begeben, wo natürlich noch mehr Bezugspunkte zu Schiller und Co. zu sehen sind. Doch wir wollen ja nicht alles verraten.                                     

 Fotos/ Text: Dietmar Schulze



Update 13.06.2021

Liebe Vereinsmitglieder,

zum Aktionstag "Eine Rose für die Dichter" haben wir dieses Jahr sowohl Friedrich Schiller als auch Roswitha Kind bedacht.

IMG_20210606_160036
IMG_20210606_160036
IMG_20210606_160230
IMG_20210606_160230
IMG_20210606_163729
IMG_20210606_163729
IMG_20210606_163843
IMG_20210606_163843
Kind 514
Kind 514
Kind 515
Kind 515



Update 05.06.2021

 Liebe Vereinsmitglieder,

im Mitgliederbereich findet ihr eine neue Rundmail. Bei unserer Mitgliederversammmmlung am 21.07.2021 werden wir auch die anstehende Wahl des Vorstandes vornehmen. Der bestehende Vorstand stellt sich zur Wiederwahl, aber auch neue Bewerbungen sind natürlich herzlich willkommen.



Update 23.05.2021

 Liebe Vereinsmitglieder,

eine neue Publikation des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig beinhaltet einen Bericht über die Zukunft des Schillerhauses in Gohlis. Zudem wird berichtet, dass sich das museumseigene Portrait von Robert Blum momentan Leihweise im Schloss Bellvue befindet. Per Klick auf die liks könnt ihr euch die entsprechenden Berichte herunterladen.

 


Update 22.05.2021

Liebe Vereinsmitglieder,

im Mitgliederbereich findet ihr unsere neue Rundmail. Hier nun, wie versprochen, ein ausführlicher Bericht zum Todestg am 09.05. sowie dem Schillerhain, verfasst von Dietmar Schulze:

Eindrucksvolles Gedenken trotz ausgefallener Feier

  „Freude schöner Götterfunken…“. So hätte man ausrufen können bei diesem herrlichen Wetter am Sonntag dem 9. Mai, dem 216. Todestag von Friedrich Schiller. Doch leider wurde aus der gemeinsam mit dem Bürgerverein Gohlis geplanten Gedenkveranstaltung an der Schillerlinde im Schillerhain nichts. Wollte doch der Leipziger Schillerverein an diesen Anlass des Gedenkens an den großen Dichter auch zugleich dessen Initiative unterstützen, den Schillerhain als solchen wieder ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.  

Gerade an der genau zum 100. Todestag Schillers gepflanzten Schillerlinde wäre das ein vortrefflicher Ort gewesen. Doch trotz der durch das bestehende Versammlungsverbot bedingten Absage fanden nicht wenige Schillerfreunde und Gohliser den Weg dorthin und viele Blumen dokumentierten doch eindeutig, dass wir mit der geplanten Veranstaltung auf große Resonanz gestoßen wären.  

So hoffen wir nun im nächsten Jahr auf eine Möglichkeit, das Gedenken an Friedrich Schiller an dieser Stelle durchführen zu können. Geht es nach dem Amt für Stadtgrün und Gewässer, dann können wir das in einem noch schöneren Schillerhain tun, mit einem neugestalteten Kinderspielplatz. Geht es nach der AG Stadtteilgeschichte, dann informiert am 9. Mai 2022 am Eingang des Parks eine Tafel über dessen Entwicklung und über das Dorf Gohlis zu Schillers Zeiten.

Freuen wir uns also auf eine Feier ganz im Sinne von Schillers wohl berühmtestem Lied, welches hier ganz in der Nähe entstand „Auch die Toten sollen leben! Brüder trinkt und stimmet ein, allen Sündern soll vergeben und die Hölle nicht mehr sein.“



Update 13.05.2021

Liebe Vereinsmitglieder,

wie in unserer letzten Rundmail angekündigt, konnten wir Schillers Todestag am 09.05. leider nicht wie geplant begehen.

Der Vorstand war dennoch an der Schillerlinde und auch weitere Blumensträuße wurden an diesem Tag niedergelegt. Vielen Dank an die entsprechenden Vereinsmitglieder und/oder Schillerfreunde!

Herr Leyn vom Bürgerverein Gohlis e.V. war ebenfalls anwesend und gemeinsam arbeiten wir daran, den Schillerhain wieder ins Gedächtnis der Leipziger zu holen.

Einen ausführlichen Bericht zum Schillerhain werden wir in Kürze veröffentlichen.



Update 04.05.2021

Liebe Vereinsmitglieder,

leider haben sich unsere Hoffnungen zerschlagen, am 09. Mai gemeinsam mit euch den Todestag von Friedrich Schiller begehen zu können. Hintergrund ist das nach wie vor bestehende Versammlungsverbot. Der Vorstand wird dennoch an der Schillerlinde Blumen niederlegen.

Bezüglich unseres für Ende des Monats geplanten Schillerspaziergangs müssen wir die für den 10.05. angekündigten neuen Beschlüsse abwarten und werden euch zeitnah informieren.

Wir bedauern sehr, erneut Veranstaltungen absagen zu müssen und hoffen auf baldige Besserung der Situation.

 



Update 21.03.2021

Liebe Vereinsmitglieder,

wie ihr wisst, haben wir das Schillerhaustreffen 2020 in Zusammenarbeit mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig durchgeführt. Bereits am 28.10.2020 hat das Museum einen Blog-Eintrag über das Treffen online gestellt, welchen wir hiermit nachreichen möchten. Vielen Dank für die erfolgreiche Zusammenarbeit! Demnächst wird das Stadtgeschichtliche Museum übrigens eine neue spannende Ausstellung eröffnen, bei der der historische Schillerverein eine Rolle spielt...



Update 21.03.2021

Liebe Vereinsmitglieder,

wie ihr wisst, haben wir das Schillerhaustreffen 2020 in Zusammenarbeit mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig durchgeführt. Bereits am 28.10.2020 hat das Museum einen Blog-Eintrag über das Treffen online gestellt, welchen wir hiermit nachreichen möchten. Vielen Dank für die erfolgreiche Zusammenarbeit! Demnächst wird das Stadtgeschichtliche Museum übrigens eine neue spannende Ausstellung eröffnen, bei der der historische Schillerverein eine Rolle spielt...



Update 20.03.2021

Liebe Vereinsmitglieder,

wir haben uns für eine kleine Änderung der Struktur unserer Website entschieden: Die Rubrik "Aktuelles" ist nun direkt als erster Punkt bei den Veranstaltungen aufgeführt. Somit könnt ihr euch noch schneller über Neuigkeiten zu unserem Verein informieren. Zudem bekommen auch interessierte Gäste auf unserer Website mehr von unseren Aktivitäten mit.

Zudem möchten wir euch mitteilen, dass ihr in den nächsten Tagen unseren ersten Rundbrief für 2021 erhaltet. Wir haben übrigens mittlerweile neue "Zaubertassen" für unseren Verein besorgt...



Update 06.03.2021

Liebe Vereinsmitglieder,

auf Initiative einer Freundin und Unterstützerin unseres Vereins hat der Spielzeughersteller "Playmobil" eine Friedrich Schiller-Figur kreiert, inklusive Schreibtisch und Titelblatt des Wilhelm Tell. Natürlich konnten sich die Hersteller auch den Apfel nicht verkneifen... Hier könnt ihr euch selbst ein Bild machen https://www.playmobil.de/friedrich-schiller/70688.html#imageMain0

Vielen Dank für diese tolle Idee!



Update 22.12.2020

Liebe Vereinsmitglieder,

da wir unsere Mitgliederhauptversammlung leider erneut absagen mussten, findet ihr im Mitgliederbereich nun unsere letzte Rundmail für dieses Jahr (unter der Rubrik Rundmails) und auch die für die Versammlung vorbereiteten Folien (unter der Rubrik Mitgliederversammlung).

Wir wünschen euch allen ein gesundes und frohes Weihnachtsfest, danken euch für eure Treue und freuen uns auf ein schillerndes Jahr 2021.



Update 05.10.2020

Liebe Vereinsmitglieder,

anbei ein im September in der neuen Musikzeitung (nmz) veröffentlichter Artikel von Herrn Wolfgang Leyn (Bürgerverein Gohlis): Für zwei Monate haben sich Gohliser Bürger täglich in der Stollestraße getroffen und gemeinsam musiziert. Dabei war Schillers "Ode an die Freude" ein fester Bestandteil.

Hier könnt ihr den Artikel herunterladen



Update 04.10.2020

Liebe Vereinsmitglieder,

wir freuen uns, dass viele unserer Mitglieder auch beim Schillerhaustreffen 2020 mit dabei waren und hoffen, dass euch unser Programm unter dem Motto "Drei Schillerhäuser in drei Tagen" gefallen hat. Wir empfanden die Veranstaltung als rundum gelungen. Natürlich war auch das Wetter optimal, was langsam zu einer Tradition bei den Schillerhaustreffen wird. Wir freuen uns auf das nächste Schillerhaustreffen 2021 in Meinigen und Bauerbach. In der Fotogalerie findet ihr eine Auswahl von Bildern vom Schillerhaustreffen.



Update 24.07.2020

Liebe Vereinsmitglieder,

hier die offizielle Ankündigung unserer Veranstaltung "O deutscher Shakespeare" am 16., 17. und 18.10.2020. Wir würden uns freuen, viele Gäste begrüßen zu dürfen und freuen uns auf Anmeldungen.



Update 11.07.2020

Liebe Vereinsmitglieder,

die neue Rundmail ist online und wird euch demnächst zugeschickt. Sie beinhaltet auch ein aktualisiertes Jahresprogramm: Aufgrund der aktuellen Situation mussten wir und unsere Mitstreiter leider zahlreiche Kulturveranstaltungen absagen. Wir werden versuchen, zumindest die direkt von uns organisierten Veranstaltungen im nächsten Jahr nachzuholen.

Die Rundmail enthält auch eine Erinnerung an das Schillerhaustreffen. Hier bitten wir baldmöglichst um verbindlichen Anmeldung.

Jahresprogramm 2020 (aktualisiert)

Anmeldebogen Schillerhaustreffen

Programm Schillerhaustreffen



Update 13.06.2020: Eine Rose für den Dichter

Den vom "Literaturlandschaften e.V. (Verein zur Förderung von Literaturstätten und -landschaften in Deutschland)" begründeten Brauch, immer am ersten Juni-Sonnabend eine "Rose für die Dichter" niederzulegen, haben wir in diesem Jahr spontan aufgegriffen. Natürlich denken wir da zuerst an Friedrich Schiller. Doch wollen wir uns doch zum Ziel machen, jedes Jahr eine weitere Person der Literaturgeschichte zu würdigen und gedenken. So fiel unsere Wahl dieses Jahr auf das in unmittelbarer Nachbarschhaft befindliche Denkmal für Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769), welches ursprünglich 1775 auf dem Schneckenberg als das erste Dichterdenkmal in Deutschland errichtet wurde. Seit 1909 steht nun die nach dem Original gefertigte Kopie mit Blickkontakt zum 1914 errichteten Schillerdenkmal. Die bundesweite Aktion des oben genannten Vereins stellte in diesem Jahr Sophie Mereau in den Mittelpunkt. Sie wurde von Friedrich Schiller hoch geschätzt und ihre empfindsame Naturschilderung im Gedicht "Schwarzburg", ist den Besuchern des Programmes „Schiller und die Natur“ vom letzten November sicherlich noch in Erinnerung.

Das Motto der Aktion "Eine Rose für die Dichter" wurde dem Gedicht "Feuerfarb" von Sophie Mereau entnommen:

Ich weiß eine Farbe, der bin ich so hold,
die achte ich höher als Silber und Gold;
die trag‘ ich so gerne um Stirn und Gewand,
und habe sie Farbe der Wahrheit genannt.

Wohl reizet die Rose mit sanfter Gewalt;
doch bald ist verblichen die süße Gestalt:
drum ward sie zur Blume der Liebe geweiht;
bald schwindet ihr Zauber vom Hauche der Zeit.

Die Bläue das Himmels strahlt herrlich und mild;
drum gab man der Treue dies freundliche Bild.
Doch trübet manch Wölkchen den Äther so rein;
so schleichen beim Treuen oft Sorgen sich ein.

Die Farbe des Schnees, so strahlend und licht,
heißt Farbe der Unschuld; doch dauert sie nicht.
Bald ist es verdunkelt, das blendende Kleid,
so trüben auch Unschuld Verläumdung und Neid.

Und Frühlings, von schmeichelnden Lüften entbrannt,
trägt Wäldchen und Wiese der Hoffnung Gewand.
Bald welken die Blätter und sinken hinab:
so sinkt oft der Hoffnungen liebste in’s Grab.

Nur Wahrheit bleibt ewig, und wandelt sich nicht:
sie flammt wie der Sonne allleuchtendes Licht.
Ihr hab‘ ich mich ewig zu eigen geweiht.
Wohl dem, der ihr blitzendes Auge nicht scheut!

Warum ich, so fragt ihr, der Farbe so hold,
den heiligen Namen der Wahrheit gezollt?
-Weil flammender Schimmer von ihr sich ergießt,
und ruhige Dauer sie schützend umschließt.

Ihr schadet der nässende Regenguß nicht,
noch bleicht sie der Sonne verzehrendes Licht:
drum trag‘ ich so gern sie um Stirn und Gewand,
Und habe sie Farbe der Wahrheit genannt.



 Update 04.05.2020: Schillers Todestag in Leipzig

Lieber Vereinsmitglieder,

per email hatten wir euch ja bereits informiert, dasss unsere für den 09.05. geplante Veranstaltung aufgrund der nach wie vor bestehenden Beschränkungen leider entfallen muss. Besonders das bestehende Versammlungsverbot gilt es hier zu beachten.

Es werden sich aber am Samstag, 15 Uhr Vorstandsmitglieder am Schillerdenkmal treffen, um ein paar Blumen niederzulegen. Falls wir zu dieser Gelegenheit jemanden von euch sehen, stehen wir, unter Beachtung des Versammlungsverbots, natürlich gern für ein Gespräch zur Verfügung.



Update 06.04.2020: Schillerbrief nach Marbach

Lieber Vereinsmitglieder,

wie ihr vielleicht schon selbst aus der Presse erfahren habt, hat die Wüstenrot-Stiftung kürzlich einen Brief Schillers ersteigern können und an das Deutsche Literaturarchiv Marbach übergeben. Es handelt sich um einen Brief Schillers zu seinem Don Carlos. Hier ein Link zum entsprechenden Bericht der Marbacher Zeitung.



Update 23.03.2020: Schauspiel Leipzig

Werte Vereinsmitglieder,

aufgrund der aktuellen Situation, mit Ausgangssperre und der Aussetzung von Kulturveranstaltungen, müssen auch wir und bei unseren Veranstaltungstipps umstellen. Umso mehr freut es uns auf das unten stehende Angebot des Schauspiels Leipzig hinweisen zu können: Über die Website des Schauspielhauses wird morgen einen ältere Inszenierung von Schillers "Räubern" gezeigt, es folgt Goethe "Clavigo".


Hier die email-Ankündigung:

Liebes Publikum,

um das Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus weiter zu reduzieren, müssen wir unseren Spielbetrieb leider bis zum 20. April einstellen.

Um Sie dennoch regelmäßig mit Kultur zu versorgen, bieten wir Ihnen ab morgen die Möglichkeit, sich das Schauspiel Leipzig in die eigenen vier Wände zu holen: Zweimal in der Woche präsentieren wir On-Demand-Inszenierungen auf unserer Homepage. Die Mitschnitte sind für jeweils 24 Stunden auf www.schauspiel-leipzig.de online abrufbar. Wir starten den Stream mit zwei Produktionen großer Klassiker: Los geht es am Dienstag mit der Inszenierung „Die Räuber“ aus dem Jahr 1998 von Regisseurin Konstanze Lauterbach. Am Donnerstag zeigen wir dann Wolfgang Engels Studio-Inszenierung von Goethes „Clavigo“ von 1997.

Küchenbretter, die die Welt bedeuten

Auch wenn unsere Bühne gerade nicht bespielt werden kann, spielen wir dennoch weiter – für uns im Kleinen und auf unserer Website. Wir streifen die kommenden Tage nicht nur durch unser Videoarchiv, sondern auch durch die eigenen vier Wände: Auf unseren Social Media Kanälen starten wir ein neues Format, in dem wir es mit der Herausforderung aufnehmen wollen, unser Repertoire wachzuhalten. Mit kurzen Videos bespielen unsere Ensemblemitglieder diejenige Öffentlichkeit, die derzeit unser gemeinsamer Raum als Gesellschaft ist: die Onlinewelt. Dabei bleiben unsere aktuellen Rollen und Texte im Vordergrund, werden aber in diese Ausnahmesituation hinein verlängert. Der Versuch ist ein anderer Zugriff auf das Material, das zurzeit zwar nicht auf die Bühne gehen kann, aber auf die Küchenbretter, die die Welt bedeuten.